Hier geht es zum Archiv!

„Was tun, wenn aus digitalem Spaß trauriger ernst wird“

Zu diesem brisanten Thema fand am 25.04.2018  in der Mittelschule Hebertshausen ein Workshop zum Thema Cybermobbing statt.

Der Digitaltrainer Herr Daniel Wolff aus Grafrath informierte die Schülerinnen und Schüler in einem 2 -  stündigen Workshop über die Gefahren des Cybermobbings.
Anhand von Beispielen zeigte Herr Wolff die möglichen schlimmen Folgen auf. Neben verschiedenen Hilfsangeboten wurden  auch rechtliche Grundlagen angesprochen. Alle Kinder zeigten sich sehr interessiert und folgten seinen Ausführungen gebannt. Im Anschluss bot Herr Wolff noch Zeit für persönliche Gespräche an, die von mehreren Schülern gerne genutzt wurden.

Der Elternabend am gleichen Tag wurde von ca. 50 Eltern besucht, die sich gleichermaßen interessiert und angesprochen zeigten. Herr Wolff gab den Eltern neben vielen wichtigen Informationen auch konkrete Tipps zur Umsetzung im Alltag mit.

So spielt vor allem Prävention eine große Rolle, viel mit den Kindern über die Vorteile und die Gefahren der sozialen Netzwerke reden.

  • Sich für die Aktivitäten der Kinder im Netz interessieren.
  • Die Kinder unterstützen, vor allem Ruhe bewahren und ihnen vermitteln, dass geholfen wird.
  • Auch der eigene Umgang mit dem Smartphone spielt eine große Rolle, die Vorbildrolle nicht unterschätzen.
  • Sich möglichst immer wieder informieren, was im Moment in ist, wo die Kinder und Jugendlichen unterwegs sind.

Bei der letzten Sitzung des Elternbeirats wurde angeregt dieses Angebot, im Sinne von Prävention,  im nächsten Schuljahr für die 4. und  5. Klassen anzubieten.
Wichtig ist,  die Kinder möglichst bevor sie ein Handy bekommen  für den Umgang mit den Handys und den sozialen Medien zu schulen.

Ein herzliches  Dankeschön an den Förderverein, der dieses Projekt durch seine großzügige Unterstützung möglich gemacht hat.

 

Spring dich gesund!

 

Wieder einmal fand an unserer Schule im Rahmen den Sportunterrichts der von Deutschen Herzstiftung angebotene Seilspring-Workshop "Skipping Hearts" statt. Unter der Anleitung von Herrn Thomas Klein und zu fetziger Musik schwangen und sprangen die Kinder mit Feuereifer. Erstaunlich schnell gelangen den "Nichtspringern" erste Seilsprünge und die Könner konnten ihre Fähigkeiten in kleinen Kunststücken verbessern. Einzel- und Tandemsprünge, Sprünge in der Gruppe und zahlreiche Sprungvariationen erprobten die Teilnehmer des Workshops und schulten dabei ihre Ausdauer und Koordination.

So manch' hochroter Kopf zeugte davon, dass alle Kinder das Motto des Vormittages "Seilspringen lernt man durch Seilspringen!" verinnerlicht hatten. Sicher bleiben einige Kinder dem Seilspringen treu und tun so ganz von selbst etwas für ihre (Herz-)Gesundheit.

Zur abschließenden Vorführungen fanden sich Eltern und andere Klassen ein, die im Anschluss (ebenso wie die begleitenden LehrerInnen), mit Begeisterung die professionellen Springseile ausprobierten.

SL

Wiesenexkursion der Klasse 1b

Die naturnahe Wiese unterhalb des alten Deutenhofener Schlosses bietet interessierten Naturliebhabern nicht nur eine reichhaltige Flora mit vielen leuchtenden Blumen, Gräsern und Kräutern, sondern auch eine vielfältige Fauna mit Schnecken, Spinnen, Käfern, Wanzen und Fröschen, die sich im nahegelegenen Teich auch schon vermehrt haben. Das sieht man an den vielen Kaulquappen, die sich zwischen den Schilfstängeln und am Gewässergrund versammeln.

Die Kinder der Klasse 1b mit ihrer Lehrerin Frau Elger und der Biologin Frau Braunschmidt vom Bund Naturschutz unternahmen am Montag, den 14.Mai eine Exkursion in dieses kleine Biotop. Alle Kinder waren begeistert von der Vielfalt der Pflanzen und Tiere, die sie dort unter sachkundiger Anleitung der Biologin sammelten und bestimmten. Zu jeder Pflanze erfuhren die Schüler, warum sie dort wächst und welche Bedeutung diese für die hier vorkommenden Tiere hat. Neugierige Fragen zeigten das große Interesse der Kinder an den Lebensgemeinschaften aus Pflanzen und Tieren.

Den praktischen Nutzen vieler Kräuter erlebten sie anschließend mit allen Sinnen. Frau Braunschmidt hatte einen Quark mitgebracht, aus dem die Kinder dann mit selbstgesammelten, anschließend zerkleinerten und geschnittenen Kräutern eine Kräutercreme herstellten, die allen auf der Zunge zerging und mit frischem Baguette ein kulinarisches Highlight ergab.

Die Natur ist also nicht nur schön anzuschauen, sie gibt auch gerne ihre Köstlichkeiten. Es lohnt sich daher, sie zu schützen und zu erhalten. Das haben die Kinder der Klasse 1b sicherlich erfahren können und wertschätzen gelernt.

  

Barbara Elger

Einblick in das Leben eines sehbehinderten Menschen: Besuch von Frau Ketterle in den dritten Klassen

Frau Ketterle war so nett, sich Zeit zu nehmen, um am 27.04.18 in die dritten Klassen zu kommen und den Kinder einen Einblick in das Leben einer Sehbehinderten zu geben. Bei diesem Besuch, der im Rahmen des HSU-Unterrichtes zum Thema "Auge" statt fand, erzählte Fr. Ketterle viel aus ihrem Leben und wie es dazu gekommen ist, dass sie die Welt nun nur noch verschwommen und wie durch eine kleine Röhre sieht. 
Unser Gast erklärte, wie sie es aber trotzdem schafft, durch den Einsatz einer Reihe von praktischen Hilfsmitteln ihren Alltag zu bewältigen. Sie zeigte den Kindern den sprechenden Wecker, die Uhr zum Abtasten, den Münzsortierer die Farberkennungs-App auf dem Handy und ihren Blindenstock. Mit einer Binde auf den Augen und einem Blindenstock in der Hand erlebten die SchülerInnen, wie es sich anfühlt, sich blind in der Umgebung zurecht finden zu müssen und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.
 
Sie erklärte, dass die Ursachen einer Sehbehinderung vielfältig sind, z. B. durch Vererbung oder Krankheit, durch eine Verletzung oder einen Unfall usw.. Wie es ist, mit solch einer Einschränkung zu leben, konnten die SchülerInnen durch das Tragen spezieller Brillen erfahren. Diese simulieren verschieden starke Sehbehinderungen und beeindruckten die Kinder nachhaltig.
 
Anschließend erklärte unser Besuch, wie die Blindenschrift entstanden ist und wie man sie liest. Die Kinder erhielten ein Blindenschrift-ABC und einen kleinen Text, den sie selbst in normale Schrift "übersetzen" sollen. Diese Materialien stellt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband eV den Schulen zur Verfügung. Am Ende des Besuches tippte Fr. Ketterle des Namen jedes Schülers auf ihrer Maschine für Blindenschrift.
 Vielen herzlichen Dank für Ihren lehrreichen und interessanten Besuch!                                                                                                                         SL

Expertenbesuch in Klasse 7

 
Am 12.03.18 besuchte uns Herr Ziegler, ein Koch, Eventmanager, Weinfachmann und Besitzer einer Kochschule. Bevor wir uns an die praktische Arbeit machten, informierte er uns über die Berufsmöglichkeiten im gastronomischen Bereich. Dann berichtete er von seinen persönlichen Erfahrungen als Koch.
Anschließend machten wir uns unter seiner fachmännischen Anleitung ans Werk.
Auf der Speisekarte standen:
Gemüsenudeln mit Tomatensugo, Joghurtmousse auf Orangen und Apfelkuchen im Weckglas mit karamellisierten Walnüssen.
Mit vereinten Kräften bereiteten wir die Speisen zu und konnten sie gemeinsam genießen.
Vielen Dank Herr Ziegler für Ihr Engagement! Das Essen war sehr lecker und es hat großen Spaß gemacht, Ihnen zuzuhören und vor allem, mit Ihnen zu kochen.

 

Ausflug zum MINT-Campus in Dachau

Am 27. Februar 2018 machte sich die Klasse 2b auf den Weg zum MINT-Campus in Dachau.



Dort erklärten wir Frau Rehm erstmal, was MINT bedeutet:

M = Mathematik
I = Informatik
N =Naturwissenschaften
T = Technik

 

 

Dann ging`s los: Die Hälfte der Klasse durfte in der Werkstatt ein Rundholz drechseln. Wir erfuhren, was für unsere Sicherheit wichtig ist. Anschließend sägten wir an kleinen  Stichsägen einen Untersetzer für unser Rundholz.



Die andere Hälfte baute mit Anleitung aus dem Computer eine Legofigur, z.B. ein Krokodil. Danach lernten wir, das Krokodil so zu programmieren, dass es das Maul öffnen und etwas fressen konnte. Es machte sogar Fressgeräusche!!

Das war ein toller Tag, wir haben viel gelernt!

Am Wochenende können wir jetzt auch mit unseren Eltern hingehen und drechseln oder Lego bauen und programmieren.Am 27. Februar 2018 machte sich die Klasse 2b auf den Weg zum MINT-Campus in Dachau.

 

Besuch bei der Feuerwehr

Im Rahmen des HSU-Unterrichtes besuchte die Klasse 3b die Hebertshausener Feuerwehr. Von dort konnten viele Eindrücke und Informationen mitgenommen werden: 

A.: Wir fuhren mit dem Feuerwehrauto zur Feuerwache.
J.: Das Feuerwehrhaus hat große Rolltore.
M.: Ab 14 Jahren darf man bei der Feuerwehr mitmachen.
P.: Auch Frauen sind bei der Feuerwehr.
V.: In einem Feuerwehrauto finden neun Leute Platz.
T.: Der Schutzpatron der Feuerwehr ist der Heilige Florian.
V.: In den Umkleiden hängen über 50 mit Namen versehene Schutzanzüge.
M.: Die Männer haben eine 20 bis 30 Kilo schwere Ausrüstung.
A.: Die Feuerwehr birgt verunglückte Autos.
Chr.: Die Feuerwehr hat einen Spezialanzug, der die Hitze abhält.
J.: Wir durften in einem dunklen Raum die Wärmebildkamera sehen. Die Kamera wird in der Nacht benutzt. Heiße Stellen werden rot angezeigt.
K.: Viele Feuerwehren sind freiwillig.
K.: Der Bereitschaftsdienst hat einen Piepser zur Alarmierung.
P.: Die Feuerwehrleute können 20 Minuten mit der Sauerstoffmaske atmen.

   

 

Kinder gegen Kinderarbeit

Spendenaktion an der Grund- und Mittelschule Hebertshausen.

Im Rahmen des Fachunterrichts Wirtschaft initiierten Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse der Mittelschule Hebertshausen zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Ulrike Frey das Projekt ‚Von Kindern gegen Kinderarbeit in Indien’.

Aus ausrangierten T-Shirts wurden Sitzkissen gehäkelt und diese beim traditionellen Faschingsflohmarkt zu Gunsten der Kindernothilfe ‚Aktion! Kids’ verkauft.

Viele Kinder in Indien müssen zum Lebensunterhalt der Familie durch ihre Arbeit auf Baumwollfeldern und Nähereien beitragen.

Die dort hergestellten Kleidungsstücke, auch T-Shirts, werden von uns gekauft, getragen und auch wieder entsorgt. So ergab sich der Bezug zum Thema des Projekts.

Ziel ist es, so erklärt die für das Projekt verantwortliche Fachlehrerin Ulrike Frey, den Schülern wirtschaftliches Handeln an einem konkreten Beispiel nachvollziehbar zu machen. Sie werden zur Werterhaltung angehalten und für eine materielle Wertschätzung sensibilisiert. Gleichzeitig werden Lebens- und Bildungsbedingungen Gleichaltriger in anderen Ländern erfahrbar gemacht.

Mit diesem Projekt wird Kindern in Indien der Schulbesuch ermöglicht.

Wie wird die Aktion „ Häkeln für Kinder in Indien“ in der Grund- und Mittelschule in Hebertshausen durchgeführt?

Alle an der Schule Hebertshausen wurden aufgerufen, ausrangierte T-Shirts zu spenden. Diese wurden nach einem bestimmten Schnittmuster zugeschnitten und dann von 60 Schülern der zweiten bis siebten Klasse, Lehrkräften sowie Mitarbeitern des Offenen Ganztags, teilweise an freiwilligen Häkelnachmittagen, zu Sitzkissen verarbeitet. „ Dass Häkeln mit den anderen aus meiner Klasse so viel Spaß macht und ich auch noch freiwillig in der Schule bleibe ... das hätte ich nicht gedacht und dass wir damit auch noch anderen Kindern helfen, das finde ich Klasse“, berichtet ein sichtlich stolzer Drittklässer, der noch nicht einmal von seiner Häkelarbeit aufschaut, als er diesen Satz sagt.

Das Projekt wird an der Schule so gut angenommen, dass nochmal zwei freiwillige Häkelnachmittage angeboten werden.
 

  

 

gez. FOLin Ulrike Frey

 

Projekt „Gesundes Backen“ in der neuen Schulküche

Während die neue Schulküche im Umbau war, bekamen wir einen Anruf der ehemaligen Schülerin Kristina, die inzwischen in Augsburg „Global Business Management“ studiert. Sie fragte, ob sie mit unseren Schülern ein kleines Projekt zum „gesunden Backen“ durchführen darf. Das Angebot ließen wir uns natürlich nicht entgehen und so freuten wir uns auf spannende „Ernährung und Soziales“ Stunden.

Jetzt, drei Wochen später, wissen wir, dass „Zucker nicht gleich Zucker“ ist. Wir kennen inzwischen zahlreiche Zuckeralternativen für den typischen raffinierten Haushaltszucker und werden in Zukunft sicher das ein-oder andere Mal auf ein gesundes Rezept zurückgreifen. Vor allem auf den Karottenkuchen.

Danke Kristina, für deine Mühe. Wir hatten viel Freude beim Backen, was man an den Fotos sehen kann. Das Karottenkuchenrezept, unser absolutes Highlight haben wir angehängt. Viel Spaß beim Nachbacken J.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karottenkuchen

 

Menge

 

Zutaten

 

Zubereitung

Backform einfetten (Kokosöl) und mit Mehl ausstäuben

Backofen vorheizen (200 Grad Celsius, Ober-und Unterhitze)

3

1 Prise

Eier

Salz

trennen, das Eiklar mit

zu Eischnee schlagen und kühl stellen

1

 

3

3

6 El

reife Banane

 

Karotten (ca. 180 g)

Eigelb

Reissirup

schälen, mit einer Gabel zu Brei zerdrücken und in eine große Schüssel geben.

schälen, zu Banane raspeln

und

unterrühren (Rührstäbe Handrührgerät).

80 g

45 g

45 g

1 Msp.

1 Tl

gemahlene Mandeln

Hafermehl

Dinkelvollkornmehl

Backpulver

Zimt

 

 

unterrühren

Eischnee unterheben (Merke: 1/3 unterrühren, 2/3 unterheben).

Teig in Springform (20cm) füllen und auf mittlerer Schiene 35 Minuten garen. Kuchen auskühlen lassen und aus der Form lösen. Kuchen in der Mitte waagrecht durchschneiden und mit

150 g

ungezuckerte Aprikosenkofitüre oder Apfelmus

 

 

bestreichen und wieder zusammensetzen.

 

 

Süß wird der Kuchen durch den Fruchtzucker der Banane und den Reissirup. Dieser wird aus Vollkornreis gewonnen und gelangt nur langsam in das Blut. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel langsam an und wir haben über eine lange Zeit viel Energie!

 

Rezept auf dem Blog www.carrotsforclaire.com aus dem Kochbuch „Gesund Kochen ist Liebe“ von Veronika Pachala (erschienen am 29. September 2015) in abgewandelter Form.

 

Leere Töpfe füllen – Pizzasemmeln

Am Freitag, den 27.10.2017 verkauften wir, die 9. Klasse der Mittelschule Hebertshausen, im Rahmen des Projektes „Leere Töpfe füllen“ Pizzasemmeln.

           

Das Projekt bereiteten wir im AWT-Unterricht vor. Wir wurden zunächst mit dem Thema vertraut gemacht. Dann ging es an die Planung: in Kleingruppen erstellten wir einen Organisationsplan. Jede Gruppe präsentierte den Plan und erläuterte, welches Team an welchem Tag welche Aufgabe zu erledigen hatte. Es fielen einige Aufgaben an: Flyer entwerfen, Bons für den Vorverkauf herstellen, Rezepte vergleichen, die anderen Klassen informieren sowie eine Kostenkalkulation aufstellen. Zwei Tage vor dem Verkauf wurden die Lebensmittel besorgt. Am Donnerstagnachmittag stellten wir dann die Masse her, die wir am Freitag auf die Semmeln strichen. An diesem Tag wurden auch die Tische aufgebaut, Schilder angebracht, Servietten und das Wechselgeld bereitgestellt.

Es war ein spannendes Projekt, das dank der durchdachten Organisation im Vorfeld sehr gut ablief und den stolzen Betrag von 155€ erbrachte.

R.Seitz und SchülerInnen der 9.Klasse

 

Süße Leckereien

Auch die 5. Klasse der Mittelschule Hebertshausen beteiligte sich an der Aktion.

Die Schüler stellten mit Hilfe ihrer Lehrkräfte Frau Wolf und Frau Cavuzoglu Obstspieße her und verzierten diese liebevoll mit Schokolade und Zuckerherzchen. Nachdem einige Mitschüler einen schön gestalteten Verkaufsstand in der Aula aufgebaut hatten, verkauften sie dann in den Pausen ihre süßen Kunstwerke. Die Aktion bereitete den Schülern nicht nur viel Spaß. Es kam am Ende auch ein Gewinn von 70 Euro zustande, den die Klasse gerne für die bedürftigen Schulkinder der Aktion “Leere Töpfe füllen“ spendete.

R.Wolf und SchülerInnen der 5.Klasse

 

Zwei Klassen, zwei Schularten – ein Ziel: Großer Muffin-Verkauf für einen guten Zweck

Die Partnerklasse Schönbrunn hat in Kooperation mit der 8. Klasse der Mittelschule Hebertshausen zusammen für das Projekt „Leere Töpfe füllen!“ einen großen Muffin-Verkauf gestartet. Dabei backten die Kinder zusammen über 200 Muffins diverser Geschmacksrichtungen. Vertreten waren u.a. Klassiker wie Schokolade, Blaubeere, Kirsche, Vanille, Nuss aber auch noch einige mehr.                                         

Diese Aktion war in vielerlei Hinsicht ein großer Erfolg: In der engen Kooperation mit der Partnerklasse und der damit einhergehenden, steten, gegenseitigen Unterstützung konnten die Schüler beider Klassen nicht nur den gegenseitigen, kooperativen Umgang und ihre sozialen Kompetenzen einüben, sondern hatten auch noch eine Menge Spaß. Nicht zu vergessen die 120€, die erwirtschaftet wurden. Ein Erfolg auf ganzer Linie!

P.Labar und SchülerInnen der 8.Klasse

 

Schwimmunterricht ausgeweitet

 

 

Durch die Zuweisung neuer Lehrkräfte an die Grundschule Hebertshausen, die über die Qualifizierung zur Erteilung von Schwimmunterricht verfügen, kann mehr Schwimmunterricht angeboten werden. Neben den 4. Klassen fahren jetzt auch die 3. Klassen im 14-tägigem Wechsel nach Karlsfeld ins Hallenbad, um ihre Schwimmkenntnisse zu vertiefen und zu sichern.

Gleichzeitig zu den Schwimmern sind, in den Wintermonaten, auch andere Klassen unterwegs, sie machen mit ihren Lehrkräften die Eislauffläche in Dachau unsicher.

Vielen Dank an Gemeinde und Schulverband, die diese so wichtigen sportlichen Aktivitäten unterstützt.

I.Oftring-Thomas

 

Neue „Mitarbeiterinnen“ in der Schule

Durch die großzügige Unterstützung von Gemeinde, Schulverband, Elternbeirat und Förderverein konnten bis Oktober alle Klassenzimmer der Grund- und Mittelschule mit einer Dokumentenkamera ausgestattet werden.

 

 

Diese Kameras bieten den Lehrkräften und den Schülerinnen und Schülern viele neue, zusätzliche Möglichkeiten für schülerorientierten, zeitgemäßen Unterricht.

I.Oftring-Thomas

 

Einweisung in die neue Schulküche und gleichzeitiger Härtetest

Seit diesem Schuljahr gibt es in unserer Schule eine neue Schulküche. Die alte Küche war in die Jahre gekommen und einiges funktionierte nicht mehr und war nicht mehr zeitgemäß für modernen Unterricht. In einer Rekordplanungsphase unter Mitarbeit von Küchenprofi Herrn Jürgen Schreier, Frau Oftring-Thomas und Fachfrau Frau Großhauser wurde der Plan erstellt, auch die Fachberaterin für Ernährung und Gestaltung des Schulamtes Dachau Frau Soergel wurde mit eingebunden. Durch die Gemeinde und den Schulverband wurden die Wünsche und Vorschläge verwirklicht. Ihnen allen ein großes Dankeschön!

Unsere Idee ist es, ein eigenes Küchen - Konzept zu entwickeln und die Schulküche auch in der Grundschule rege zu nutzen.

Ein Leitziel unserer Schule ist "Gesundheit". Dazu gehört gesunde Ernährung. Der neue Lehrplan der Grundschule bietet viele Möglichkeiten, Lerninhalte zum Thema Ernährung und Gesundheit, gemeinsam im Klassenverband oder in Kleingruppen, in der Schulküche umzusetzen. Mit diesen Themen beschäftigte sich das Kollegium in einer schulhausinternen Fortbildung.

Um die neue Schulküche auch praktisch kennen zu lernen und  so richtig "einzuweihen", kochten  Lehrerinnen, Lehrer und Sekretärin der Grund- und Mittelschule anschließend gemeinsam. An allen Arbeitsplätzen und -flächen wurde geschnippelt, geknetet, gemixt, gerührt, gebraten, gekocht und gebacken, was das Zeug hält. Sämtliches vorhandenes Küchenzubehör und alle Küchengerätschaften kamen zum Einsatz und wurden auf Qualität, Praxistauglichkeit und Stabilität getestet. Einheitlich wurde festgestellt: Härtetest bestanden!

 

Nach 90-minütiger Kochaktivität fand dann das gemeinsame Buffett statt, das von diversen Salaten und Vorspeisen, über leckere Hauptspeisen, bis hin zu verlockenden Desserts alles zu bieten hatte. Die größte Herausforderung des Tages bestand darin: "Wie schaffe ich alles zu essen, was ich gerne probieren möchte?"

Die Lehrerschaft der Schule Hebertshausen bedankt sich herzlich beim Schulverband,  bei der Gemeinde Hebertshausen und dem Planungsteam für die tolle, moderne Schulküche und ganz besonders bei unserer bienenfleißigen Kollegin, Frau Großhauser, für deren großen Einsatz bei der Gestaltung und Ausstattung der Schulküche.

                                                                                                                                                                                                                                 IOT, SL

 

Walderlebnis Klasse 3b

An einem sonnigen Herbsttag erkundeten die Kinder der Klasse 3b im Rahmen des HSU-Unterrichtes den Wald bei Hebertshausen. Die Försterin, Frau Schubert, hatte sich eine Menge interessantes, lehrreiches und unterhaltsames für die SchülerInnen ausgedacht. In Spielen erprobten und erfuhren die Kinder, wie es sich als Tier im Wald so lebt und welche Strategien es zum Überleben gibt: Rehe sind im Wald gut versteckt, Wölfe jagen im Rudel, einige Tiere kreisen ihre Beute ein, Tiere schleichen sich zur Jagd an...

Danach bauten die Kinder in Gruppen jeweils ein Tipi aus Waldmaterialien. Beim abschließenden Rundgang gab es eine Menge zu bestaunen; große und kleine Tipis, auch mit Moos ausgepolstert oder sogar welche, die Regenschutz hatten. 

Wir danken Frau Schubert ganz herzlich für den schönen Vormittag.                                                                                                                                          SL

 

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Auftritt der Bläserklasse!

Unsere im Dezember gegründete Bläserklasse absolvierte am 8.7.2017 in Bergkirchen bravourös ihren ersten musikalischen Auftritt. Da erklangen Schlagwerk, Klarinetten, Saxophone, Querflöten, Trompeten und Posaunen.

Das einstündige Konzert verschiedener Bläserklassen der Stadtkapelle Dachau unter der Leitung von Michael Meyer und Nicola Hahn wurde von den Bläsern aus Hebertshausen eröffnet. Gut, dass sie auch gleich eine Zugabe parat hatten!

Ergänzt wurde das Programm durch einem stimmungsvollen Auftritt der Indersdorfer Chorklasse unter der Leitung von Frau Wawra.

Zum Schluss kamen alle Musiker auf die Bühne und verabschiedeten sich mit einem gemeinsamen Musikstück.

Wir freuen uns schon auf weitere Auftritte unserer Bläserklasse!

Die vierten Klassen auf Erkundungstour im Gemeindegebiet:

Auf dem Bauernhof Gasteiger in Prittlbach bekamen wir einen Eindruck davon, was alles auf einem Bauernhof zu tun ist. Die frisch gemachte Butter schmeckte wunderbar auf dem Brot. Außerdem durften wir noch Sonnenblumen säen. Bevor wir wieder zur Schule zurückwanderten, verbrachten wir noch etwas Zeit auf dem Prittlbacher Spielplatz.

 

 

 

Im Rathaus erklärte uns Bürgermeister Richard Reischl, welche Ämter es gibt und welche Aufgaben die vielen Mitarbeiter dort haben. Vom Archiv im Keller bis zu Sitzungssaal im Dachgeschoss durften wir alles besichtigen. Dort hätten wir übrigens fast (!) per Sitzungsbeschluss die Hausaufgaben abgeschafft.

 

 

Sehr interessant war auch der Besuch in der Kläranlage in Ampermoching. Dort sahen wir die riesigen technischen Anlagen, mit deren Hilfe Abwasser wieder so gesäubert wird, dass es in die Amper eingeleitet werden kann. Herr Reindl und Herr Hartl zeigten uns zum Schluss sogar noch lebende Bakterien, die kleinen biologischen Helferchen aus einem Tröpfchen Klärschlamm, unter dem Mikroskop. Nach einer stärkenden Brotzeit auf dem Spielplatz ging es dann zu Fuß über Feldwege wieder zurück zur Schule.

Wir danken allen Gastgebern herzlich für freundlichen Aufnahme und das interessante Programm!

Von Rittern und Burgfräulein

Wir hatten uns im Deutschunterricht mit Texten über das Mittelalter beschäftigt, Burgen gemalt und alte Musik gehört. Im Juni besuchten wir, die Klasse 4a, die Ritterabteilung des Bayrischen Nationalmuseums und erfuhren beispielsweise aus wie vielen handgeschmiedeten Ringen ein Kettenhemd bestand. Zum Schluss durften einige von uns sogar mittelalterliche Kleidung anprobieren.

Bei Spiel im nahegelegenen Englischen Garten konnten wir uns richtig austoben. Mit U-Bahn und S-Bahn ging´s dann wieder nach Hebertshausen.

Besuch in der Ruckteschell-Villa

Die Klasse 1a besuchte Ende Juni die Ruckteschell-Villa in Dachau und tauchte ein in „einen Hauch von Afrika“.Nach der Begrüßung wurde die Klasse in 2 Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe blieb im Atelier von Frau Sina Weber und hörte eine afrikanische Geschichte von einem Elefanten.

 

Danach wurde unter Anleitung der Künstlerin ein afrikanisches Tier auf Papier gezeichnet. Dieses Tier wurde dann auf einer Druckplatte nachgeritzt. Anschließend wurde die Druckplatte von den kleinen Künstlern eingefärbt und wieder abgewischt.

Mit großer Freude durfte nun jeder seinen eigenen Druck mit der großen Druckpresse herstellen. Die Kinder waren begeistert, weil danach noch mit der gleichen Druckplatte weitere Drucke  - auch in anderen Farben-  hergestellt werden konnten.

 

Die andere Gruppe wurde von Frau Brigitte Richter durch die Künstlervilla geführt und fand viel über das Leben des Künstlerehepaares Walter und Clary Ruckteschell heraus, die sich vor fast 100 Jahren das Haus an der Münchnerstraße kauften. Da das Künstlerehepaar vorher viele Jahre im heutigen Tansania lebte, erfuhren die Kinder auch viel über Afrika.

Nach ungefähr 1,5 Stunden wechselten die Gruppen.

Münchner Medienlöwen in der 5. und 6. Klasse

Am 30.5.17 erhielten die Schüler der 5. und der 6. Klasse Besuch von den „Medienlöwen“. Es handelt sich hierbei um ein Projekt des Kinderschutzbundes mit dem Ziel über die Gefahren von Smartphones, Internet und sozialen Netzwerke aufzuklären.

Durch ein kleines Spiel am Anfang wurden die Schüler zunächst für das Thema sensibilisiert und reflektierten über den eigenen Umgang mit den neuen Medien.

Im weiteren Verlauf der zweistündigen Veranstaltung erfuhren sie dann viel Wissenswertes über die Gefahren des vermeintlich harmlosen Vergnügens und erhielten auf ihre eigenen Fragen hilfreiche Antworten.

 

Die Expertinnen empfahlen:

  • nachts einen Mindestabstand von 5m zum Smartphone und Handy wegen der Strahlung
  • sich selbst Regeln im Umgang mit den neuen Medien zu geben, um ein Abgleiten in die Sucht zu vermeiden.
  • beim Posten von Fotos vorher das Einverständnis der gezeigten Personen einzuholen. Vielen Schülern war nicht bekannt, dass alle hochgeladenen Fotos von Facebook weiterverwendet werden dürfen und das eigene Foto plötzlich in einem nicht gewollten Zusammenhang erscheinen kann.
  • nur Fotos hochzuladen, die man auch den Eltern zeigen würde.  In einem kurzen Videoclip konnte man sehen, wie ein junger Mann, der gut vorbereitet zu einem Bewerbungsgespräch aufbrach, durch peinliche Partybilder im Internet seine Einstellungschancen selbst zunichte machte.
  • Streitigkeiten nicht über die sozialen Netzwerke auszutragen. 
  • Neben den psychischen Folgen kann dies sogar noch  für negative Konsequenzen im späteren  Berufsleben sorgen, weil Betriebe sich im Internet auch über das Sozialverhalten ihrer Mitarbeiter informieren können.
  • keine Kettenbriefe weiterzuschicken, weil sie häufig Trojaner enthalten, die Computer und Smartphone zerstören können
  • das W-LAN nicht gemeinsam mit anderen zu nutzen, um Missbrauch zu vermeiden.
  • bei Schlägereien unter Mitschülern keinesfalls zu filmen unddie Filme womöglich hochzuladen, sondern für Hilfe zu sorgen. Andernfalls macht man sich nämlich strafbar.
  • Vorsicht walten zu lassen im Umgang mit Internet-bekanntschaften, weil sich hinter vermeintlich Gleichaltrigen oft erwachsene Übeltäter verbergen.              
  • Wenn man verstörende Bilder oder Anfragen bekommt, soll man umgehend die Eltern oder andere vertrauenswürdige Erwachsene informieren. 

Zum Schluss wurde noch gemeinsam ein „Handyklassenvertrag“ erarbeitet mit Regeln, die den Schülern sinnvoll erschienen und an die sie sich zukünftig halten wollen.

Fazit: Eine sehr informative und spannende Veranstaltung!

Lernen vor Ort

Einen gemeinsamen Ausflug zum Tierpark Hellabrunn unternahmen am 23. Mai die  6. Klasse und die Partnerklasse 6/7 der Johannes-Neuhäusler- Schule. Dort interessierten sich die Schüler natürlich  als erstes besonders für die Fische, weil diese derzeit in beiden Klassen Thema des PCB-Unterrichts sind.

 

Dann erkundeten sie in kleinen Gruppen selbständig die anderen Bereiche des Tierparks. Insbesondere die vielen Tierbabys sorgten für Freude und wurden eifrig fotografiert. Aber auch Fledermäuse, Affen und Raubtiere zogen viel Aufmerksamkeit  auf sich. Manch einer entdeckte auch sein Herz für die zahmen Spatzen, die sich im Gastrobereich mit Brot füttern ließen.

 

 

Nach einem Vormittag voller schöner Tiererlebnisse traten die beiden Klassen schließlich mit S-Bahn und U-Bahn wieder die Heimreise nach Hebertshausen an.