Schulleben

Zu diesem brisanten Thema fand am 25.04.2018  in der Mittelschule Hebertshausen ein Workshop zum Thema Cybermobbing statt.

Der Digitaltrainer Herr Daniel Wolff aus Grafrath informierte die Schülerinnen und Schüler in einem 2 -  stündigen Workshop über die Gefahren des Cybermobbings.
Anhand von Beispielen zeigte Herr Wolff die möglichen schlimmen Folgen auf. Neben verschiedenen Hilfsangeboten wurden  auch rechtliche Grundlagen angesprochen. Alle Kinder zeigten sich sehr interessiert und folgten seinen Ausführungen gebannt. Im Anschluss bot Herr Wolff noch Zeit für persönliche Gespräche an, die von mehreren Schülern gerne genutzt wurden.

Der Elternabend am gleichen Tag wurde von ca. 50 Eltern besucht, die sich gleichermaßen interessiert und angesprochen zeigten. Herr Wolff gab den Eltern neben vielen wichtigen Informationen auch konkrete Tipps zur Umsetzung im Alltag mit.

So spielt vor allem Prävention eine große Rolle, also viel mit den Kindern über die Vorteile und die Gefahren der sozialen Netzwerke reden.

  • Sich für die Aktivitäten der Kinder im Netz interessieren.
  • Die Kinder unterstützen, vor allem Ruhe bewahren und ihnen vermitteln, dass geholfen wird.
  • Auch der eigene Umgang mit dem Smartphone spielt eine große Rolle, die Vorbildrolle nicht unterschätzen.
  • Sich möglichst immer wieder informieren, was im Moment "in" ist, wo im Netz die Kinder und Jugendlichen unterwegs sind.

Bei der letzten Sitzung des Elternbeirats wurde angeregt dieses Angebot, im Sinne von Prävention,  im nächsten Schuljahr für die 4. und  5. Klassen anzubieten.
Wichtig ist,  die Kinder, möglichst bevor sie ein Handy bekommen,  für den Umgang mit den Handys und den sozialen Medien zu schulen.

Ein herzliches  Dankeschön an den Förderverein, der dieses Projekt durch seine großzügige Unterstützung möglich gemacht hat.

 

 

 
Am 12.03.18 besuchte uns Herr Ziegler, ein Koch, Eventmanager, Weinfachmann und Besitzer einer Kochschule. Bevor wir uns an die praktische Arbeit machten, informierte er uns über die Berufsmöglichkeiten im gastronomischen Bereich. Dann berichtete er von seinen persönlichen Erfahrungen als Koch.
Anschließend machten wir uns unter seiner fachmännischen Anleitung ans Werk.
Auf der Speisekarte standen:
Gemüsenudeln mit Tomatensugo, Joghurtmousse auf Orangen und Apfelkuchen im Weckglas mit karamellisierten Walnüssen.
Mit vereinten Kräften bereiteten wir die Speisen zu und konnten sie gemeinsam genießen.
Vielen Dank Herr Ziegler für Ihr Engagement! Das Essen war sehr lecker und es hat großen Spaß gemacht, Ihnen zuzuhören und vor allem, mit Ihnen zu kochen.
 
   

Wieder einmal fand an unserer Schule im Rahmen den Sportunterrichts der von Deutschen Herzstiftung angebotene Seilspring-Workshop "Skipping Hearts" statt. Unter der Anleitung von Herrn Thomas Klein und zu fetziger Musik schwangen und sprangen die Kinder mit Feuereifer. Erstaunlich schnell gelangen den "Nichtspringern" erste Seilsprünge und die Könner konnten ihre Fähigkeiten in kleinen Kunststücken verbessern. Einzel- und Tandemsprünge, Sprünge in der Gruppe und zahlreiche Sprungvariationen erprobten die Teilnehmer des Workshops und schulten dabei ihre Ausdauer und Koordination.

So manch' hochroter Kopf zeugte davon, dass alle Kinder das Motto des Vormittages "Seilspringen lernt man durch Seilspringen!" verinnerlicht hatten. Sicher bleiben einige Kinder dem Seilspringen treu und tun so ganz von selbst etwas für ihre (Herz-)Gesundheit.

Zur abschließenden Vorführungen fanden sich Eltern und andere Klassen ein, die im Anschluss (ebenso wie die begleitenden LehrerInnen), mit Begeisterung die professionellen Springseile ausprobierten.

 

Die naturnahe Wiese unterhalb des alten Deutenhofener Schlosses bietet interessierten Naturliebhabern nicht nur eine reichhaltige Flora mit vielen leuchtenden Blumen, Gräsern und Kräutern, sondern auch eine vielfältige Fauna mit Schnecken, Spinnen, Käfern, Wanzen und Fröschen, die sich im nahegelegenen Teich auch schon vermehrt haben. Das sieht man an den vielen Kaulquappen, die sich zwischen den Schilfstängeln und am Gewässergrund versammeln.

Die Kinder der Klasse 1b mit ihrer Lehrerin Frau Elger und der Biologin Frau Braunschmidt vom Bund Naturschutz unternahmen am Montag, den 14.Mai eine Exkursion in dieses kleine Biotop. Alle Kinder waren begeistert von der Vielfalt der Pflanzen und Tiere, die sie dort unter sachkundiger Anleitung der Biologin sammelten und bestimmten. Zu jeder Pflanze erfuhren die Schüler, warum sie dort wächst und welche Bedeutung diese für die hier vorkommenden Tiere hat. Neugierige Fragen zeigten das große Interesse der Kinder an den Lebensgemeinschaften aus Pflanzen und Tieren.

Den praktischen Nutzen vieler Kräuter erlebten sie anschließend mit allen Sinnen. Frau Braunschmidt hatte einen Quark mitgebracht, aus dem die Kinder dann mit selbstgesammelten, anschließend zerkleinerten und geschnittenen Kräutern eine Kräutercreme herstellten, die allen auf der Zunge zerging und mit frischem Baguette ein kulinarisches Highlight ergab.

Die Natur ist also nicht nur schön anzuschauen, sie gibt auch gerne ihre Köstlichkeiten. Es lohnt sich daher, sie zu schützen und zu erhalten. Das haben die Kinder der Klasse 1b sicherlich erfahren können und wertschätzen gelernt.

  

Barbara Elger

 

Frau Ketterle war so nett, sich Zeit zu nehmen, um am 27.04.18 in die dritten Klassen zu kommen und den Kinder einen Einblick in das Leben einer Sehbehinderten zu geben. Bei diesem Besuch, der im Rahmen des HSU-Unterrichtes zum Thema "Auge" statt fand, erzählte Fr. Ketterle viel aus ihrem Leben und wie es dazu gekommen ist, dass sie die Welt nun nur noch verschwommen und wie durch eine kleine Röhre sieht. 
Unser Gast erklärte, wie sie es aber trotzdem schafft, durch den Einsatz einer Reihe von praktischen Hilfsmitteln ihren Alltag zu bewältigen. Sie zeigte den Kindern den sprechenden Wecker, die Uhr zum Abtasten, den Münzsortierer die Farberkennungs-App auf dem Handy und ihren Blindenstock. Mit einer Binde auf den Augen und einem Blindenstock in der Hand erlebten die SchülerInnen, wie es sich anfühlt, sich blind in der Umgebung zurecht finden zu müssen und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein.
 
Sie erklärte, dass die Ursachen einer Sehbehinderung vielfältig sind, z. B. durch Vererbung oder Krankheit, durch eine Verletzung oder einen Unfall usw.. Wie es ist, mit solch einer Einschränkung zu leben, konnten die SchülerInnen durch das Tragen spezieller Brillen erfahren. Diese simulieren verschieden starke Sehbehinderungen und beeindruckten die Kinder nachhaltig.
 
Anschließend erklärte unser Besuch, wie die Blindenschrift entstanden ist und wie man sie liest. Die Kinder erhielten ein Blindenschrift-ABC und einen kleinen Text, den sie selbst in normale Schrift "übersetzen" sollen. Diese Materialien stellt der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband eV den Schulen zur Verfügung. Am Ende des Besuches tippte Fr. Ketterle des Namen jedes Schülers auf ihrer Maschine für Blindenschrift.

Vielen herzlichen Dank für Ihren lehrreichen und interessanten Besuch!